Wasserkraftwerke
Wasserkraftwerke sind ein integrierter Bestandteil der Produktionsquellen der Aktiengesellschaft Slovenské elektrárne.In Jahre 2003 erzeugten die Wasserkraftwerke der SE, a.s. 3 453 GWh von der Gesamtmenge der erzeugten 26 047,6 GWh Elektroenergie der SE, a.s. Die installierte Leistung der Wasserkraftwerke der SE, a.s. beträgt 2399,245 MW, das sind 34,87 % der gesamten installierten Leistung des Verbundnetzes der Slowakei.
Für die Erzeugug von Elektroenergie wird das hydroenergetische Potential unserer Flüsse genutzt, das eine sich ständig erneuernde und deshalb unerschöpfliche Energiequelle ist – im Unterschied zu allen Arten fossiler Brennstoffe. Die Wasserkraftwerke sind mit ihren sehr beweglichen Leistungen und der Betriebsanpassungsfähigkeit in der Lage, die sich sehr stark ändernden Anforderungen an die Leistung in der Spitzenbelastungszeit des Tagesdiagrammes abzudecken. Sie sind für die Abdeckung kurzfristiger Veränderungen der Belastung des Verbundnetzes geeignet. Wasserkraftwerke an großen Staubecken (z.B. Orava, Krpe¾any, Hrièov, Nosice, Krá¾ová, Gabèíkovo) und Pumpwasserkraftwerke (napr. Èierny Váh, Liptovská Mara, Ružín, Dobšiná) helfen bei der Lösung des Problems des ungleichmäßigen Elektroenergieverbrauches im Verlaufe eines Tages. Die Stellung und die Tätigkeit von Wasserkraftwerken ist im Verbundsystem einmalig und unersetzlich.
Die Wasserkraftwerke übernehmen im Verbundsystem folgende Aufgaben:
- Überbrückung plötzlicher Belastungsschwankungen
- Frequenzregelun
- Ausfallreserven
- Lieferungen von Blindenergie
- Versorgung der Industrie mit Wasser
- Versorgung der Landwirtschaft mit Wasser
- Hochwasserschutz für Gebiete
- Schiffsverkehr
- Nutzung für Zwecke von Erholung und Sport
- hoher Wirkungsgrad der Umwandlung der Primärenergie in Elektroenergie
- hohe Bereitschaft und Veränderlichkeit, das bedeutet die Möglichkeit hochwertiger Dienste an das Verbundsystems
- ökologische Unbedenklichkeit des technologischen Prozesses
- hohe Zuverlässigkeit des Betriebes und seine Sicherheit
- vollautomatischer Ablauf des Prozesses, möglichkeit des bedienungsfreien Betriebes und der Fernsteuerung
- hohe Lebendauer der technologischen Anlagen und des gesamten Kraftwerkes bei unbegrenzter Lebensdauer der primären Energiequelle
- geringe energetische Ansprüche des gesamten Prozesses
- außer demTurbinen- und Pumpbetrieb besteht die Möglichkeit der Kompensation

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